Aktivitäten
Workshop Zivilcourage an unserer NMS durch das MAUTHAUSEN Komitee

Courage bedeutet Mut, Beherztheit. Das französische Wort courage leitet sich von coeur – Herz – ab. Zivil bedeutet nicht-dienstlich, nicht-militärisch oder bürgerlich und geht auf das lateinische civilis zurück. Das heißt auf Deutsch bürgerlich, gemeinnützig.

Mit Zivilcourage bezeichnet man die Beherztheit oder den Mut von Menschen.  Zivilcourage beweist eine Person, die Schwächere schützt oder ihnen hilft. Zivilcourage heißt zB, sich in Schulklassen für Außenseiter und Außenseiterinnen einzusetzen und sie nicht auszugrenzen.  Zivilcourage bedeutet auch, eine Meinung, von der man überzeugt ist, offen kundzutun, auch wenn man befürchtet, dass man selbst daraus Nachteile erleidet. Zivilcourage heißt, etwas zu  tun, was nicht populär ist, von dem man aber überzeugt ist.

Spielerisch erlebten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Rassismus- bzw. Mobbingsituationen, wie Vorurteile zu Extremsituationen führen und wie man in solchen unangenehmen Lagen mit Zivilcourage einen Ausweg finden könnte.            

 

„Wer nichts tut, macht mit“

1. Ich helfe, aber ohne mich in Gefahr zu bringen.

2. Ich fordere andere direkt zur Mithilfe auf.

3. Ich beobachte genau und merke mir den Täter.

4. Ich organisiere Hilfe – Notruf 133

5. Ich kümmere mich um das Opfer.

6. Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.

 

Was verhindert Zivilcourage?

- Angst (zB vor körperlicher Gewalt)

- Gefühl der Unterlegenheit (hier kann ich ja nichts machen …)

- Gefühl der Gleichgültigkeit (was geht das mich an…)

- Meinung, dass das Opfer selbst Schuld ist

- Meinung, dass andere für die Lösung verantwortlich sind

- Meinung, dass der Konflikt ein Privatproblem der Betroffenen sei