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Student berichtet über seine Heimat - JEMEN

Am 31. Mai kam der Medizinstudent Karam in die 4c um fächerübergreifend in Englisch, Geografie und Geschichte über die aktuelle Lage und menschliche Katastrophe im Jemen zu informieren. Diese vollzieht sich unter den Augen der Weltöffentlichkeit, die aber lieber woanders hinblicken.

Jemen ist eines der ärmsten Länder und machtgeile islamische Gruppierungen (Sunniten gegen Schiiten, durchsetzt von IS-Kämpfern und bezahlt von Saudi-Arabien bzw. dem Iran) kämpfen auch dort auf Kosten der Bevölkerung. Öl und Gas bringen bloß geringe Deviseneinnahmen. Die Landwirtschaft leidet, weil der Anbau der Volksdroge Qat (Abessinischer Tee) zu viel Wasser verbraucht. Der Jemen ist das ärmste arabische Land - mit wenig Aussicht, dass sich dies ändern wird. Jemen liegt im Süden der Arabischen Halbinsel und ist 1,5 mal so groß wie Deutschland mit 26 Millionen Einwohnern.

Die Schülerinnen und Schüler folgten seinen grundlegenden Aussagen über den mehr als 4700 km weit entfernten Staat mit großer Aufmerksamkeit und erreichten im anschließenden Frage und Antwortspiel (natürlich in Englischer Sprache) einen Höhepunkt im Kompetenzbereich „Teilnahme an Gesprächen“.

Luftlinie Österreich - Jemen:  4.726 km                                                                                                               Straßenverbindung:                 6.317 km                                                                                                                                   Hauptstadt:                         Sana'a                                                                                                                      Jahreseinkommen:                     € 1.200,00